Die meisten CO₂-Bilanzen werden noch in Tabellenkalkulationen geführt. Im Kleinen funktioniert das, doch bei Audits und Wachstum wiederholen sich dieselben Fehler.

  1. Vermischte Einheiten. kWh und MWh, m³ und Nm³ in derselben Spalte. Lösung: Einheitenprüfung bei der Eingabe.
  2. Veraltete Faktoren. Vor Jahren kopierte Emissionsfaktoren. Lösung: eine zentrale, versionierte Faktorbibliothek.
  3. Doppelzählung. Dieselbe Rechnung in zwei Standortdateien. Lösung: ein Datensatz pro Quelle.
  4. Nicht nachvollziehbare Ergebnisse. Niemand weiß, aus welchen Daten die Summe stammt. Lösung: jedes Ergebnis mit seiner Quelle verknüpfen.
  5. Fehlende Monate. Summen werden gebildet, ohne Lücken zu bemerken. Lösung: automatische Warnung bei fehlenden Daten.
  6. Abhängigkeit von einer Person. Verlässt die Person, die die Datei kennt, das Unternehmen, geht das Wissen mit. Lösung: rollenbasierte Workflows und Dokumentation.

Massenimport, automatische Validierung und Fehlermarkierung in Monitor fangen die meisten dieser Fehler schon bei der Dateneingabe ab.